Warum sind gewöhnliche Waschmittel umweltschädlich?

Wer genießt es nicht? Der Duft von frisch gewaschener Kleidung, das saubere Gefühl an der Haut oder das Erlebnis, abends ins Bett zu gehen und zu wissen, dass die Bettwäsche zum ersten Mal wieder benutzt wird.
Aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass deine Wäsche zwar gereinigt ist, aber nach der Wäsche vielleicht einen größeren negativen Einfluss auf deine Gesundheit hat als vorher? Und war dir bewusst, dass in deinem Waschpulver zahlreiche Stoffe enthalten sind, die für die Natur schädlich sind? Stoffe, die über das Abwasser direkt Flora und Fauna erreichen und dort massive Schäden verursachen können.

Finde jetzt heraus, was herkömmliche Reinigungsmittel für dich und die Umwelt so gefährlich machen kann und wie du Alternativen finden kannst, die gesundheitlich und ökologisch völlig unbedenklich sind.


Warum können Waschmittel umweltschädlich sein?

Viele gewöhnliche Reinigungsmittel enthalten Stoffe, die zwar ein gutes Ergebnis der Reinigung versprechen, für die Natur aber pures Gift sind.
Und dass diese Inhaltsstoffe in die Umgebung gelangen, lässt sich gar nicht vermeiden, schließlich werden sie nach jeder Wäsche über das Abwassersystem direkt dorthin getragen.
Welche Stoffe besonders bedenklich sind, betrachten wir nun näher:

Tenside können aus Erdöl oder Palmöl gewonnen werden und sorgen dafür, dass Fett und Schmutz von der Kleidung gelöst werden und sich mit Wasser verbinden. Für die Reinigung ist das zwar ein enormer Vorteil und äußerst effektiv, der Tier- und Pflanzenwelt schadet es jedoch. Allerdings sind die Auswirkungen unterschiedlich, je nach Material, das ursprünglich verwendet wurde. Tenside, die aus Erdöl gewonnen wurden, sollten zwar – laut gesetzlicher Vorgabe – komplett abbaubar sein, es ist jedoch nachweisbar, dass sich Rückstände oder Abbauprodukte in Gewässern finden und dort von Wasserlebewesen bei der Nahrungsaufnahme verzehrt werden.
Diese Gefahr besteht bei Palmöl-Tensiden zwar nicht, allerdings kann dieses nur gewonnen werden, wenn große Flächen Regenwald Monokulturen weichen müssen.

Konservierungsstoffe: Reinigungsmittel sollen möglichst lange halten, damit die Produktion besser planbar ist. Der große Nachteil: Die Konservierungsstoffe, die für diesen Effekt sorgen und synthetisch hergestellt wurden, sind biologisch in der Regel nicht abbaubar. Selbst wenn sie sich nur in kleinen Mengen in der Natur anreichern, bedeutet dies einen großen Schaden. Denn nach und nach wird so eine kritische Menge erreicht, die nicht nur für kleinste Wasserlebewesen gesundheitsschädlich ist, sondern auch für größere Organismen.

Duftstoffe: Wer liebt ihn nicht, den Geruch frisch gewaschener Wäsche? Hierfür ist nicht die neu gewonnene Sauberkeit verantwortlich, sondern in der Regel sind es Duftstoffe. Einige hiervon sind für die Natur unbedenklich, es gibt jedoch eine Reihe von Duftstoffen, die ungehindert in Gewässer gelangen und dort Organismen bis zum Tod schädigen. Übrigens trifft dies auch auf einige Duftstoffe zu, die für Öko-Reinigungsmittel zugelassen sind. Wem die Umwelt am Herzen liegt, sollte auch darauf achten, dass nur abbaubare und völlig unbedenkliche Stoffe den Weg in die Wäsche finden.

Wasserenthärter: Dieser soll dazu führen, dass die Tenside ihre Aufgabe effektiv erfüllen, ist jedoch in den meisten Fällen völlig überflüssig. Umso schlimmer, dass viele Hersteller immer noch auf die Funktion bauen, selbst mit Enthärtern, die nachweislich belastend für die Tier- und Pflanzenwelt sind. Beispielsweise können Phosphate das Gleichgewicht von Gewässern völlig aus dem Takt bringen und dafür sorgen, dass etwa ein See keinerlei Leben mehr beherbergen kann.

Umweltschutz geht jeden von uns an und wir sollten das Nötige dafür tun, unseren Alltag so anzupassen, dass wir der Natur möglichst wenig Schaden zufügen. Allerdings schaden viele Inhaltsstoffe nicht nur der Umwelt, sondern beeinträchtigen unsere Gesundheit ganz unmittelbar. Warum das so ist, wird im Folgenden deutlich.


Waschmittel können der Gesundheit schaden

Alle bisher aufgeführten Stoffe haben nicht nur für das Ökosystem gravierende Folgen, sondern können jedem Menschen ganz direkt gefährlich werden. Tenside trocknen beispielsweise die Schleimhäute und die Haut aus, Duftstoffe können allergische Reaktionen auslösen und bestimmte Konservierungsstoffe sind nicht nur für Atemwegsreizungen und Kopfschmerzen verantwortlich, sondern stehen sogar im Verdacht Krebs zu erregen. Zu bedenken ist hierbei immer, dass der Gesetzgeber zwar Vorgaben macht, wie viel von den Stoffen in Reinigungsmitteln enthalten sein darf, sich viele Stoffe jedoch im Körper anreichern. Ist dann ein kritischer Wert überschritten, sind gesundheitliche Einschränkungen unausweichlich, selbst wenn die Aufnahme nach wenigen Wäschen völlig unbedenklich ist.

Es gibt jedoch drei Inhaltsstoffe, auf die noch gesondert eingegangen werden muss, wenn man sich selbst und seinen Körper schützen möchte:

Bleichmittel: Bevorzugt angewendet für Produkte, die weiße Wäsche wieder richtig strahlen lassen sollen. Nicht jedes Bleichmittel ist gleich schädlich, häufig wird jedoch Chlor hinzugesetzt, welches die Schleimhäute reizen und Allergien auslösen kann. Gerät es mit Säure in Kontakt, sind die Auswirkungen sogar noch dramatischer, denn dann entsteht Chlorgas, das stark nerven schädigend wirken kann und im Übrigen auch in der freien Natur verheerende Auswirkungen anrichten kann.

Enzyme: Werden diese zugesetzt, ist das Ziel, Tenside einzusparen und auch bei niedrigen Temperaturen ein hervorragendes Resultat nach dem Waschgang zu erhalten. Das klingt zunächst vernünftig, birgt jedoch ein Problem: Enzyme für Reinigungsmittel werden fast immer aus gen-manipulierten Rohstoffen gewonnen. Nicht immer werden bei der Wäsche alle Enzyme entfernt, sodass Reizungen beim direkten Hautkontakt möglich werden.

Antibakterielle Mittel: Saubere Wäsche steht für uns für Reinheit und möglichst umfassende Hygiene. Das wissen natürlich auch die Anbieter und so tun sie alles, um den Eindruck zu vermitteln, dass ihr Reinigungsmittel dies ermöglicht. Der Haken daran: Der Einsatz spezieller Mittel gegen Bakterien mag in verschiedenen Bereichen seinen Sinn haben - etwa in Krankenhäusern oder Pflegeheimen - im Haushalt genügt jedoch eine Wäsche mit höherer Temperatur und einem Waschpulver, das auf solche Zusätze verzichtet. Auf der Gegenseite können viele Stoffe, die für solche Mittel genutzt werden, Reizungen und Allergien auslösen, im schlimmsten Fall sogar Änderungen im Hormonhaushalt verursachen oder gar Krebs erregen. Antibakterielle Mittel sind für eine gründliche Wäsche also nicht nur verzichtbar, sondern können sogar riskant sein. Einige Studien deuten gar darauf hin, dass ein flächendeckender Einsatz dieser Zusatzstoffe die Entstehung Antibiotika-resistenter Keime begünstigt.


Welche gesunden Alternativen gibt es?

Waschmittel sind also nicht einfach ein ungefährliches Hilfsmittel im Haushalt, sie können zur Gefahr für die eigene Gesundheit und zur Belastung für die Natur werden. Doch niemand muss jetzt Sorge haben, dass man mit diesem Wissen auf frisch gewaschene Wäsche und eine umfassende Hygiene verzichten muss, denn es gibt kluge Alternativen.

Wir sind uns unserer Verantwortung für dich als Verbraucher, aber auch für die Natur bewusst. Daher verzichten wir bei unseren Reinigungsmitteln auf Stoffe, die Schäden verursachen können und konzentrieren uns auf das Wesentliche: Dir ein wirkungsvolles Produkt anzubieten, das ökologisch völlig unbedenklich ist.

Überzeuge dich selbst und wir garantieren dir, dass du weder Bleichmittel noch Tenside vermissen wirst.
Unsere Produkte schonen deine Gesundheit und helfen dir dabei, ein ökologisch nachhaltiges Leben zu führen.
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